Die Kräuterspirale - ein Modell zur effektiven Nutzung der Anbaufläche

Am Samstag den 13.5.06 rückten die Silberwölfe trotz Regen mit Werkzeug und guter Laune (am Wochenende um 9 Uhr morgens) auf dem Hof des bobinger Biobauern Kugelmann an um eine Kräuterspirale zu bauen.





Zur Spirale allgemein:
in vielen Kulturen gelten Spiralen als heilige bzw. mystische Symbole für Kraft und Stärke, aber auch für Leben.
Kräuterspirale:
für die Kräuterspirale gelten die oben genannten Punkte nur allgemeinen Sinn. Dabei handelt es sich um ein Gebilde aus Stein, das zum Zweck der Pflanzen-, insbesondere der Kräuterzucht erbaut wurde und spiralenförmig von hoch nach tief angeordnet ist. Die Bodenbeschaffenheit ändert sich fließend je weiter man nach unten bzw. oben kommt. Ganz oben ist der Boden sehr steinig, geht danach in kiesig und sandig über bis ganz unten an einem Wasserloch reiner Humusboden ist. Außerdem ändern sich die Wasserverhältnisse von oben sehr trocken nach unten sehr feucht sowie die menge der Sonnenzufuhr. Die Pflanzen könne nun genau ihren Idealbedingungen entsprechend angepflanzt werden, wodurch auf ökologischem Prinzip eine Ertragssteigerung sowie eine besondere Artenvielfalt erreicht wird. Somit ist es z.B. möglich mediterrane Kräuter die in unseren Breiten sonst nicht gedeihen erfolgreich anzupflanzen.





Text: Michael Stiebert
Bilder: Jonas Göllner
Gestaltung: Christoph Egger